Beginnen Sie mit Verbindung: Blickkontakt, ruhige Stimme, kurzer Atemzug zusammen. Benennen Sie das Bedürfnis hinter dem Verhalten, bevor Sie an Regeln erinnern. Ein „Ich sehe, es macht gerade Spaß“ öffnet Ohren für Grenzen. Danach folgt ein klarer nächster Schritt: Timer, Abschlussritual, Alternativangebot. Später, in Ruhe, besprechen Sie Ursachen und planen einen kleinen Anpassungsschritt. So fühlen sich Kinder gesehen und ernst genommen, und Regeln gewinnen an Akzeptanz, weil sie menschlich, verständlich und zuverlässig begleitet werden.
Langeweile ist oft ein ungeschliffener Edelstein. Wenn wir sie nicht sofort mit Screens füllen, tauchen Ideen auf: Bauen, Zeichnen, Geschichten erfinden, kleine Experimente. Legen Sie Materialkörbe bereit, die neugierig machen. Ein kurzer Startimpuls reicht, dann dürfen Kinder alleine weitermachen. Halten Sie die Umgebung einfach, nicht überladen. Nach und nach lernen Kinder, innere Unruhe auszuhalten und in kreative Energie zu verwandeln. So entsteht Selbstvertrauen: Ich kann mich beschäftigen, auch ohne ständige digitale Unterhaltung.